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Behind the Scenes

Behind the Scenes: Ein FLC-Einsatz beim Hurricane Festival

Donnerstagmorgen, vier Uhr. Scheeßel schläft noch, aber das Gelände am Eichenring lebt schon. Dutzende Fahrzeuge rollen rein, Kabel werden verlegt, Bühnengerüste stehen halb. Wir sind mittendrin – acht Anhänger, erste Aufbauschicht, Kaffeemaschinen noch kalt.

Das Hurricane Festival öffnet am Freitag. Wir brauchen den Donnerstag.

78.000 Besucher, ein Wochenende

Das Hurricane ist seit 1997 einer der festen Punkte im deutschen Festivalkalender. Eichenring Scheeßel, rund 70 Kilometer südlich von Hamburg, drei Tage Musik, bis zu 78.000 Besucher, rund 5.000 Crew-Mitglieder. Das Gelände verwandelt sich für ein Wochenende in eine kleine Stadt – mit allem, was dazu gehört: Infrastruktur, Logistik, Verpflegung.

Für uns bedeutet das: andere Dimension als ein Firmenevent, andere Stimmung als eine Messe, andere Anforderungen als ein Hochzeits-Catering. Drei Tage Vollbetrieb, ohne Pause, ohne die Möglichkeit, mal kurz etwas zu holen, das vergessen wurde.

Drei Wochen Vorlauf für drei Tage Betrieb

Ein Einsatz in dieser Größenordnung beginnt nicht am Donnerstag. Er beginnt drei Wochen vorher.

Welche Baristas fahren mit? Von unseren 55+ Baristas wählen wir für ein Festival gezielt aus. Nicht jeder, der beim Firmenevent gut funktioniert, ist fürs Festival gemacht. Hier geht es um Ausdauer, um Ruhe unter Druck, um Teams, die auch in der zweiten Nachtschicht noch strukturiert arbeiten. Das sind andere Anforderungen.

Dann die Materialplanung: Bohnen, Milch, Cups, Sirup, Ersatzteile für die Maschinen. Auf einem Festival gibt es keinen Supermarkt nebenan. Was nicht dabei ist, fehlt – und das ist kein theoretisches Problem.

Acht Standorte, ein System

Wir verteilen unsere Anhänger so über das Gelände, dass die Wege für die Besucher kurz bleiben. Jeder Standort hat seinen eigenen Barista-Lead, der für Nachschub, Maschinenzustand und Teamkoordination zuständig ist. Die Leads tauschen sich zweimal täglich aus: Was läuft gut? Was braucht Aufmerksamkeit?

Die Logistik dahinter ist unspektakulär und entscheidend zugleich. 200.000 Kaffees ziehen wir über alle unsere Einsätze im Jahr – ein Festival wie das Hurricane schlägt davon einen nennenswerten Teil ein. Das klappt nicht durch Improvisation, sondern durch Systeme, die schon vorher stehen.

Schichten, die wirklich durchgetragen werden

Drei Tage Betrieb brauchen ein Schichtmodell, das nicht zusammenbricht. Wir arbeiten in zwei Schichten, mit einer klaren Übergabe: Bestände, Maschinenstatus, offene Punkte. Kurz, direkt, keine langen Briefingrunden mitten auf dem Gelände.

Was sich dabei zeigt: Die ersten Stunden eines Festivals sind ruhiger als gedacht. Die Rushhour kommt spät – freitagabends nach den ersten großen Acts, samstagsmorgens nach der ersten Nacht im Zelt. Wer dann nicht vorbereitet ist, steht an der falschen Stelle.

Was gleich bleibt

Festivals sind physisch hart. Unebener Boden, wechselhaftes Wetter, Besucher in einer anderen Stimmung als bei Business-Events – direkter, meist gut drauf, manchmal ungeduldig. Das braucht ein Team, das flexibel ist.

Was wir nicht anpassen: den Kaffee. Dieselben Bohnen, dieselben Einstellungen, dieselbe Qualitätskontrolle wie bei jedem anderen Einsatz. Wer drei Tage auf einem Festival steht und sich dann in die Schlange vor unserem Anhänger stellt, hat einen Espresso verdient, der auch wirklich gut ist.

Wenn du für dein Festival, Open-Air oder Outdoor-Event ein Catering suchst, das auch bei 1.000 Bestellungen am Tag nicht ins Wanken kommt, schau dir unsere Leistungsübersicht an oder schreib uns direkt über /anfragen/.

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