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Event-Tipps

Case Study: Sommerfest mit 400 Gästen und drei mobilen Bars

Sommerfeste auf Enterprise-Ebene funktionieren nach anderen Regeln als ein Team-Abend mit 30 Leuten. Wer 400 Gäste gleichzeitig mit Kaffee versorgen will, braucht kein Upgrade - er braucht eine andere Strategie.

Das folgende Setup haben wir für ein norddeutsches Technologieunternehmen mit rund 400 Mitarbeitenden umgesetzt. Das Fest fand auf einem Außengelände in Hamburg statt, Programm über vier Stunden, Abendstart.

Der Auftrag: drei Stationen statt einer langen Schlange

Die Event-Managerin des Unternehmens hatte bei einem früheren Firmenevent die Erfahrung gemacht, dass eine einzelne Kaffeebar ab 150 Gästen zum Engpass wird. Für 400 Personen war klar: Es muss mehr als eine Station geben - und die Stationen müssen koordiniert sein, nicht unabhängig voneinander arbeiten.

Wir haben drei mobile Kaffeebars geplant: zwei mit klassischem Barista-Setup (Espresso, Cappuccino, Flat White), eine dritte als Cold-Brew- und Cocktail-Station mit Espresso Martini und alkoholfreien Kaffee-Drinks. Das schafft unterschiedliche Anlaufpunkte und verteilt den Gästefluss - ohne dass jemand wartet, weil er nur eine Richtung kennt.

Aufbau: 90 Minuten, dann steht alles

Drei Bars, drei Teams, drei Aufbau-Slots - aber nicht sequentiell. Wir sind mit drei Fahrzeugen angefahren und haben parallel aufgebaut. 90 Minuten nach Eintreffen auf dem Gelände war alles in Betrieb.

Das klingt nach Logistik-Detail, ist aber entscheidend: Event-Management auf diesem Niveau hat keinen Puffer für Verzögerungen. Wer um 18:00 Uhr anfängt, hat keine Zeit für einen Barista, der um 17:45 Uhr noch Kabel verlegt.

Jede Bar braucht eine 230-V-Steckdose und etwa 2 mal 2 Meter Fläche. Das Unternehmen hatte die Slots auf dem Gelände vorab eingeplant - das hat den Aufbau spürbar beschleunigt und ist ein Punkt, den wir jetzt bei jeder Anfrage in dieser Größenordnung vorab klären.

Auf der Fläche: was drei Stationen leisten

Drei Baristas gleichzeitig. Kapazität: rund 300 bis 450 Getränke pro Stunde. Bei einem vierstündigen Abend mit 400 Gästen und gemischtem Konsumverhalten reicht das komfortabel - mit Reserve für den Abend-Peak zwischen 20:00 und 22:00 Uhr, wenn das Programm durch ist und alle zur Bar kommen.

Besonders gefragt: die Cocktail-Station. Die Schlange dort war konsequent die längste - nicht weil die anderen Bars schlechter waren, sondern weil der Espresso Martini einen Sog erzeugt. Leute, die da warten, reden. Die Station wurde zum informellen Treffpunkt des Abends.

Das Feedback danach

Die Event-Managerin hat uns nach dem Fest geschrieben: “Ich hatte noch nie so wenig Beschwerden über das Catering. Normalerweise kommt nach jedem Event jemand mit ‘die Schlange war zu lang’. Diesmal kam nichts.”

Eine Führungskraft aus dem Unternehmen: “Der Espresso Martini war das erste Mal, dass ich auf einem Firmenevent etwas getrunken habe, das ich danach zu Hause nachbauen wollte.”

Was dieses Setup zeigt

400 Gäste brauchen kein einzelnes Premium-Setup - sie brauchen Verteilung, Koordination und unterschiedliche Anlaufpunkte. Drei Bars statt einer bedeutet: keine Schlange, kein Engpass, kein Moment, in dem jemand drei Minuten wartet und dann umdreht.

Der logistische Mehraufwand auf unserer Seite ist real - mehr Fahrzeuge, mehr Personal, mehr Abstimmung im Vorfeld. Für das Unternehmen ist es der Unterschied zwischen einem Catering, das läuft, und einem, über das die Leute zwei Tage später noch reden.

Mehr zu dem, was wir für Firmen-Events mitbringen, findest du auf der Seite für Firmen-Events.


Wenn du ein größeres Event planst und überlegst, ob ein Multi-Bar-Setup für deine Gästezahl Sinn ergibt, schreib uns über die Anfrage-Seite - dann schauen wir gemeinsam, was für dein Gelände und deinen Termin passt.

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